Deutsche Beteiligung am
Babylonischen Kulturfestival

Diese Webpage dient dem Versuch eine Idee des irakischen Kulturministers
S.E. Hamid Humadi zu realisieren, die er bei einem Empfang am 28.3.2002
zu Ehren des deutschen Baßsängers Rolf-Dieter Lesch äußerte, an dem auch der irakische Wirtschaftsprüfer Farqad Al-Salman und der deutsche Rechtsanwalt Rolf Meyer-Reumann aus Dubai teilnahmen: Eine deutsche Beteiligung am jährlich stattfindenen international Kulturfestival in Babylon.

Die Kultur des Irak ist hochentwickelt und basiert auf einer uralten Tradition. Das Zweistromland Mesopotamien ist die Wiege der Menschheit. Die Gesetzgebung des Hammurabi, Nebukadnezar, Alexander der Große und
Harun Al Rashid sind Symbolfiguren, die die hohe Kultur des Iraks versinnbildlichen, die in Babylon ihren geographischen Mittelpunkt findet.

An diesem Ort findet jährlich das Babylon-Festival statt, das im Irak das kulturelle Ereignis des Jahres schlechthin ist. In einem Amphitheater für über 2000 Zuschauer bieten Künstler aus aller Welt ihre Leistungen dar.

Unter dem Zeichen des UN-Embargos sind doppelte Anstrengungen notwendig, um den an solch ein Festival zu stellenden Anforderungen gerecht zu werden. Die Franzosen und Italiener haben ihre Kulturinstitute und auch
die Deutschen haben ihr Goethe-Institut in Bagdad geschlossen.

Wirtschaftliche Sanktionen haben auch im kulturellen Bereich ihre Auswirkungen, ohne daß es ein „kulturelles“ Embargo gibt. Umgekehrt kann die Kultur der Wirtschaft jedoch Hilfestellung leisten beim Wiedereinstieg
in die Wirtschaftsbeziehungen zum Irak.

Im Juni 2002 kam Deutschland wieder auf die Prioritätsliste des Iraks,
d.h. daß der Irak seine reservierte Haltung aufgegeben hat und Deutschland wieder ein gern gesehener Geschäftspartner ist. 

Aufgrund des aktuell politisch schwierigen Umfelds kam eine Deutsche Beteiligung an dem Kulturfestival in 2002 leider nicht zustande. Es mangelte an Sponsorengeldern, nicht jedoch an Unterstützung für die Idee.

Die deutsche Botschaft in Bagdad hatte es ausdrücklich befürwortet, daß Deutschland sich an dem Babylonischen Festspielen 2002 beteiligt. Auch das Goethe Institut in München hatte ein grundsätzliches positives Interesse bekundet.

Und auch reisewillige Künstler hatten sich gefunden. Die Künstler hätten teilweise durch das Babylonische Synfonieorchester unterstützt werden können, wodurch der deutsche Beitrag zu einem echten Kulturaustausch zwischen Deutschland und Irak aufgewertet worden wäre und an eine alte Tradition hätte anknüpfen können.

Nunmehr bemühen wir uns um eine Deutsche Beteiligung an den Kulturfestspielen in 2003. Wir hoffen zusätzliche Sponsoren finden zu können um so aus der Idee eine Tat werden zu lassen.

In einem Frage- und Antwortspiel haben wir bereits die wesentlichen Fragen beantwortet, die sich dem interessierten Künstler, dem Sponsoren und potentiellen ausländischen Besucher stellen könnten. Wenn Sie darüber hinaus weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte jederzeit an die Organisatoren.

Wir wünschen Ihnen ein angeregtes Studium unserer Seiten und nehmen Lob, Kritik und Verbesserungsvorschläge gern entgegen. 
 

Dubai, den 26. November 2002
Die Organisatoren
 

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